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Du hattest die Frau so gemacht, wie Du es getan hast… anders wurde sie.

 

„ Alleine schaue das, ich habe funden, daß GOtt den Menschen hat aufrichtig gemacht; aber sie suchen viel Künste.“

Prediger 7,29


Von Schönheit zur Prostitution

Du hast uns mit sanfter Freundlichkeit ausgestattet, du hast uns mit einer anmutigen Gestalt beschenkt, damit wir unseren Lieben Freude bereiten können.

Während wir ihnen bei ihrer irdischen Berufung helfen sollten, hattest Du uns als Stärke und Waffe die Tatsache gegeben, dass sie uns versicherten, welch wichtigen Platz wir in ihrem Leben hatten und wie sehr sie uns liebten.

Aber dieses Bedürfnis nach Liebe, dieses Verlangen, sich wichtig zu fühlen, das wir von demjenigen erwarten durften, der uns zu seiner Frau machen würde, versuchten wir von einem „Banditen“ befriedigen zu lassen, einem Mann, der uns ohne formelle Verlobung, geschweige denn offizielle Hochzeit, ausnutzte.

So gaben wir unsere Intimität denen preis, die sich nicht formell mit uns verlobt hatten, wir gewährten Zugang zu unseren Körpern denen, die uns nicht geheiratet hatten. Das Schlimmste war, dass wir, des Wartens müde, manchmal selbst diejenigen waren, die versuchten, einige von ihnen zu provozieren, als wollten wir sie herausfordern oder gar zu etwas zwingen.

Verzeiht uns, dass wir zugelassen haben, dass der Schleier, den ihr über unsere Häupter gelegt hattet, von jemandem zerrissen wurde, der dazu nicht qualifiziert war.

 

Von Leidenschaft zu Götzendienst

Weil das Austragen eines Kindes im Mutterleib eine echte Herausforderung ist; weil die Geburt ein lebensbedrohliches Risiko darstellt, hast Du uns mit einem wahrhaft starken Wunsch nach Mutterschaft ausgestattet, damit wir diese edle Berufung mutig annehmen können.

Leider fanden wir uns, nachdem sich herausstellte, dass wir in unseren „heiratsfähigen“ Jahren keinen Ehemann gefunden hatten, damit ab, auch außerhalb der Ehe schwanger zu werden. 

Doch wie bitter ist es heute für uns, das Leid unserer Kinder, unseres eigenen Fleisches und Blutes, mitzuerleben, wenn sie aufs Übelste beschimpft und beschuldigt werden, keine Väter zu haben… 

Wie herzzerreißend ist es für uns, nicht die Kraft oder Autorität zu besitzen, unsere Töchter im Teenageralter vor frühen sexuellen Beziehungen, geschweige denn vorehelichem Sex, zu warnen, wie ohnmächtig wir uns angesichts der besorgniserregenden Jugendkriminalität unserer Söhne fühlen.

Ewiger GOtt, wir bekennen, dass wir uns von unserem Kinderwunsch leiten ließen und Dich entehrt haben, indem wir Deinen Willen, Du, der Schöpfer, Du, der das Leben in seiner Fülle schenkst, nicht ausreichend beachteten.

Vergib uns diese Unordnung. Wir weihen Dir unser Leben und das Leben unserer Kinder und bitten Dich inständig um Deine Gnade; bitte, Verwandle Du selbst unser Leben und auch die Frucht unseres Leibes.

 

Von der Not zur Rebellion

Ewiger GOtt, wie oft hast Du uns die Kraft gegeben, für unsere Kinder zu sorgen, als wir zu Dir schrien!
Und als wir von unseren Ehepartnern verlassen wurden, die ihre königliche Pflicht als Väter vernachlässigten und in manchen Fällen sogar das Haus verließen, hast Du unser Schreien nach unseren Kindern, die damals wie Waisen waren, stets erhört.

Leider haben wir, anstatt weiterhin auf Dich zu blicken, begonnen, Männer als potenzielle Gegner zu sehen und gehen sogar so weit zu behaupten, dass „der erste Ehemann einer Frau ihre Aufgabe ist“. Welch eine Tragödie, dem Mammon auf diese Weise Treue zu schwören!

Ewiger GOtt, wir nehmen unsere Rolle als Helfer wieder ein und verwerfen diesen verhängnisvollen Anspruch auf „Gleichheit“. Wir wählen nicht die Konfrontation mit unseren Ehemännern, sondern die Unterwerfung unter Deine göttliche HErrschaft und, soweit es uns möglich ist, auch die Unterwerfung unter unsere Herren und Ehemänner unter Deine göttliche Führung.

 

Vom Bedürfnisgefühl zur Habgier

Ewiger Gott, in gewisser Weise hast Du es so gewollt, dass unsere Beziehungen zu unseren Ehepartnern wie die unserer Helden sein sollten, die uns in jeder Hinsicht stets beschützen und unser Wohlbefinden gewährleisten; auf die unsere Sehnsüchte gerichtet sind. Und wie meisterhaft haben sie sich dieser Aufgabe gewidmet!

Ewiger und heiligster GOtt, leider haben wir allzu oft unsere berechtigten Bitten überschritten und nach dem Mond verlangt. Wie Eva haben wir von dem geträumt, was uns nicht gehörte, wir sind der Habsucht erlegen, und in unserem Eifer haben viele von uns leider unsere Ehepartner irregeführt. Dafür, o heiligster GOtt, bitten wir dich um Vergebung.

Hilf uns, wir bitten Dich, die Warnungen unserer Ehepartner zu beherzigen, vor allem aber bewahre uns von nun an vor Habsucht.
In Christus JEsus!

 

Wenn Sie nach dem Lesen dieses Artikels ein Gefühl der Unvollständigkeit verspüren, empfehlen wir Ihnen unsere Artikelserie „Begegnungen mit Christus

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